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Prof. Ludwig Gies

03.09.1887 München - 27.01.1966 Köln

Bildhauer und Medailleur.

Studium der Bildhauerei von 1908 bis 1910 an der Kunstgewerbeschule in München, 1910 Wechsel zur dortigen Kunstakademie, zu seinen Lehrern gehörten u. a. H. Waderé, M. Dasio und B. Schmitt. Nach dem Militärdienst wurde er 1917 als Leiter einer Bildhauerklasse an die Unterrichtsanstalt des Kunstgewerbemuseums, später Vereinigte Staatsschulen für freie und angewandte Kunst, nach Berlin berufen. Unter den Nationalsozialisten wurde er 1937 aus dem Lehramt entlassen. Ab1950 wirkte Gies als Professor an den Kölner Werkschulen. Er führte eine Reihe von Schülern, u. a. H. Broër und H. K. Burgeff, an die Medaillenkunst heran und gehörte mit der ihm eigenen Reliefgestaltung zu den wichtigsten Anregern und Erneuerern einer künstlerisch anspruchsvollen Medaillenkunst in Deutschland im 20. Jahrhundert.
Beteiligung an internationalen Medaillenausstellungen der FIDEM von Rom 1953 bis Budapest 1977.

Lit. (Auswahl): B. Ernsting, Ludwig Gies. The Munich Years, The Medal 13, 1988, 58-72; B. Ernsting, Ludwig Gies. Meister des Kleinreliefs. Mit Werkverzeichnis der Medaillen und Plaketten, Münzen und Münzentwürfe, Siegel und Trockenstempel. Köln (1995); Die Kunstmedaille in Deutschland 14 (2000) 331; Die Kunstmedaille in Deutschland 24 (2007) 141-156.

GND: http://d-nb.info/gnd/11869474X

VIAF: http://viaf.org/viaf/62342944

Wikipedia: http://de.wikipedia.org/wiki/Ludwig_Gies

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