Künstler

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Prof. Rudolph Mayer

12.06.1846 Teschen/Schlesien - 24.06.1916 Karlsruhe

Medailleur, Modelleur und Ziseleur, 1862 Beginn der Ausbildung in einer Gießerei, 1865-1868 Arbeit in einer Bronzewarenfabrik in Wien, anschließend Besuch der dortigen Kunstgewerbeschule, Meisterschüler von Otto König, seit 1871 mit eigenem Atelier in Wien. 1874 wurde er als Lehrer für Medaillenkunst an die Kunstgewerbeschule nach Stuttgart berufen, 1886 erfolgte seine Berufung an die Großherzogliche Kunstgewerbeschule nach Karlsruhe als Professor für das Ziselierfach. Seit 1897 modellierte M. Arbeiten, die von der Badischen Hofkunstprägeanstalt von B. H. Mayer in Pforzheim umgesetzt wurden. Der künstlerische Nachlass Rudolf Mayers befindet sich im Badischen Landesmuseum Karlsruhe, darin enthalten sind ca. 300 Medaillen und Plaketten, nahezu das Gesamtwerk des Künstlers.

Lit.: Thieme - Becker XXIV 494; Forrer III 630-638; VIII 36-37; Die Moderne Medaille 6, 1900, 34-38; 11, 1900, 78; Moderne Plaketten auf der Pariser Weltausstellung von Rudolf Mayer, Illustrierte Zeitung Leipzig, 115, 1900, 34-35; The Studio XXXI, 1904, 80-83; C. Layh, Die Reliefarbeiten von Prof. Rudolf Mayer in Karlsruhe, Frankfurter Münzzeitung 17, 1917, 286-288. 300-305. 315-320; ebd. 18, 1918, 327-330. 351-363. 375-381; M. Bachmayer - P.-H. Marten, Rudolf Mayer. Medaillen und Metallarbeiten der Jahrhundertwende. Badisches Landesmuseum Karlsruhe. Karlsruhe (1977).

Lit.: M. Heidemann, Medaillenkunst in Deutschland von 1895 bis 1914. Die Kunstmedaille in Deutschland 8 (1998) 506.

GND: http://d-nb.info/gnd/124868134

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Liste der Medaillen

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