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Manfred Sihle-Wissel

geb. 28.03.1934 Tallinn (Estland)

Im Alter von fünf Jahren siedelte Manfred Siehle-Wissel mit seiner Familie nach Posen um und wurde in Deutschland eingebürgert. 1945 floh er nach Hamburg, wo er sowohl sein Studium als auch seine ersten künstlerischen Arbeiten im eigenen Atelier verwirklichen konnte. 1954 bis 1959 studierte er Bildhauerei an der Landeskunstschule
(später Hochschule für Bildende Künste Hamburg) bei Edwin Scharff und Horst Ruwoldt. Gleichzeitig erhielt er Unterricht bei dem Gipsformer Gerhard Wybranietz. 1972 wurde der Künstler mit dem Edwin-Scharff-Preis der Freien Hansestadt Hamburg ausgezeichnet und gehörte seit 1975 der Freien Akademie der Künste zu Hamburg an. Im Jahr 1978 erhielt er durch das Japan Metallic Formative Art Institute in Tokio eine Einladung und beteiligt sich seitdem regelmäßig an der Jahresausstellung der japanischen Metallbildhauer. Neben seiner Tätigkeit als Gastdozent an der Fachhochschule für Gestaltung in Kiel ist Sihle-Wissel als freischaffender Künstler tätig. 2003 wurde er mit dem Johannes-Brahms-Preis ausgezeichnet.

Lit.: U. Dräger (Hrsg.), Die Kunstmedaille in Deutschland 23 (2007) 285.

GND: http://d-nb.info/gnd/118937626

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