Künstler

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Ignatius Taschner

09.04.1871 Kissingen - 25.11.1913 Mitterndorf

Bildhauer und Kunstgewerbler, Lehre im Maler- und Bildhauergeschäft von Wilhelm Kämpf in Schweinfurt, 1889 Aufnahme des Studiums an der Münchener Kunstakademie bei Syrius Eberle, 1900 Beteiligung an der Pariser Weltausstellung und an der Konkurrenz für ein Goethe-Denkmal in Straßburg. 1902 beschickte er die Ausstellung der Berliner Secession. 1903 berief ihn Hans Poelzig an die Kunstschule nach Breslau, nach anfänglicher Ablehnung nahm er die Professur an. Leiter der Metallklasse der Breslauer Kunstschule, wo ein großer Teil seiner Schmuckarbeiten entstand. 1905 mit dem Auftrag für das „Kronprinzensilber“ Übersiedlung nach Berlin, bauplastische Arbeiten für die Gebäude des Stadtbaurates Ludwig Hoffmann, 1907-1913 Arbeiten an den Figuren des „Märchenbrunnens“ im Berliner Volkspark Friedrichshain.

Lit.: Thieme - Becker XXXII 451; Forrer VI 118; I. S. Weber, Die Medaillen von Ignatius Taschner 1871-1938, GN 24, 1989, 76-79; N. Götz - U. Berger, Ignatius Taschner. Ein Künstlerleben zwischen Jugendstil und Neoklassizismus. Eine Ausstellung des Münchner Stadtmuseums in Zusammenarbeit mit dem Georg-Kolbe-Museum Berlin 1992.

Lit.: M. Heidemann, Medaillenkunst in Deutschland von 1895 bis 1914. Die Kunstmedaille in Deutschland 8 (1998) 513.

GND: http://d-nb.info/gnd/118620894

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