Künstler

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Egino (Günther) Weinert

03.03.1920 Berlin - 04.09.2012 Frechen

1934 Eintritt in das Kloster der Benediktinermissionare Abtei Münsterschwarzbach als Klosterschüler; 1937/38 Lehre als Restaurator und Kirchenmaler bei Bruder Lukas, Bildhauerei bei Prof. Valentin Kraus. 1943 Meisterprüfung als Gold- und Silberschmied in Bremen. 1945 Verlust der rechten Hand. 1947-1949 Besuch der Kölner Werkschulen, Goldschmiedeklasse bei Prof. Elisabeth Treskow und Metallbildhauerei bei Prof. Joseph Jaekel, Grafik bei Prof. Heinrich Hussmann. 1949 Ausschluss aus dem Kloster und erneuter Besuch der Kölner Werkschulen in der Klasse Freie Malerei bei Prof. Friedrich Vordemberge. 1951/52 Gründung eigener Ateliers für Goldschmiedekunst, Emailarbeiten, Malerei und Bildhauerei in Bonn und Luzern. 1954 Eröffnung einer Galerie in Bonn. 1956 Umzug mit Atelier und Werkstatt nach Köln, tätig als Goldschmiedemeister mit vorwiegend sakralen Motiven, Maler und Bildhauer. 1963 Gründung eines weiteren Ateliers mit Werkstatt in Denia/Spanien. 1985 Auszeichnung mit dem Bundesverdienstkreuz am Bande.

Lit.: W. Steguweit, Medaillenkunst in Köln im 20. Jahrhundert. Die Kunstmedaille in Deutschland 24 (2007) 279.

GND: http://d-nb.info/gnd/119320509

VIAF: http://viaf.org/viaf/25409948

Wikipedia: http://de.wikipedia.org/wiki/Egino_Weinert

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