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Oskar Döll

01.03.1886 Suhl - 20.09.1914 Fontenoy/Frankreich (gefallen )

Bildhauer und Medailleur, Sohn des Graveurmeisters und Stahlschneiders Wilhelm Döll. Bei seinem Vater erlernte er 1900-1903 das Graveurhandwerk, danach Besuch der Kunstgewerbeschule in München, zu seinen Lehrern gehörte u. a. Ignatius Taschner. 1903 Rückkehr nach Suhl, Gehilfe in der Gravieranstalt Kolb. Ignatius Taschner folgte er am 1.10.1903 nach Breslau, bis 1905 studierte er an der Königlichen Kunst- und Gewerbeschule die Fächer Dekorative Plastik, Aktzeichnen, Anatomie, Ziselieren, Treiben u. a., 1906-1907 bei Taschner in Berlin, von 1907/08 – 1912/13 an der Königlichen Akademie der Bildenden Künste in Dresden, Schüler von Georg Wrba. Gefallen am 20.09.1914 bei Fontenoy nahe Paris als Vizefeldwebel der Landwehr im RIR 72, II. Batallion, 5. Kompanie (Deutsche Verlustliste Nr. 111 Seite 1360).

Lit.: Vollmer I 575; M. Fischer - U. Arnold, Oskar Döll zum Gedächtnis. Ein Beitrag zur Dresdener Plastik vor 1914, Jahrbuch der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden 11, 1978/79, 15-39; W. Knopp, Oskar Döll 1886-1914. Ausstellung anläßlich seines 100. Geburtstags. Kulturbund der DDR „Johannes R. Becher“ Suhl (1986).

Lit.: M. Heidemann, Medaillenkunst in Deutschland von 1895 bis 1914. Die Kunstmedaille in Deutschland 8 (1998) 493.

GND: http://d-nb.info/gnd/118882724

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