Die Deutsche Gesellschaft für Medaillenkunst e. V. widmet sich der Erforschung der historischen Medaillenkunst und der Förderung der zeitgenössischen Medaille als Sonderform der Reliefplastik. Sie vereint medaillenschaffende Künstler sowie Hersteller und Händler, Wissenschaftler und Sammler von Medaillen. Zu ihren Aktivitäten gehören Ausstellungen und Publikationen, Vortragsveranstaltungen, Preisverleihungen und Medailleneditionen. Die Gesellschaft wurde am 15. Juni 1991 in Bonn gegründet und hat vorausgehende Vereine in den beiden Teilen Deutschlands vereinigt. Sie hat zur Zeit rund 200 persönliche und korporative Mitglieder und ist Mitglied der Fédération Internationale de la Médaille (FIDEM).

Veranstaltungen

27.10.2022

22. Treffen des Berliner Medailleurkreises

Das Münzkabinett lädt zum 22. Treffen des Berliner Medailleurkreises am Donnerstag, den 8. Dezember 2022 um 16.00 Uhr, ein.
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Nachrichten

26. Mai 2023

Ius in nummis – Das Jahresthema des Berliner Medailleurkreises 2022

Recht und Gerechtigkeit im Medium der Medaille

Iūs, iūris, n. bedeutet unter anderem Recht. Regeln und Gesetze ordnen und durchdringen seit Jahrtausenden den Alltag der Menschen. Recht und Gerechtigkeit bilden dabei dynamische Spannungsfelder. Rechtshandlungen und Rechtsauffassungen gehen von Individuen aus. Rechtsstaat und Unrechtsstaat oder Verfassungsstaat und Willkürherrschaft erinnern an die Konsequenzen gelebter Wertesysteme. Die Rechtsgeschichte erkundet mittels vielfältiger Quellen Ereignisse wie Rechtssetzungen und Rechtsakte, aber auch individuelle Rechtspersonen und Rechtskulturen.

nummus -ī, m. bezeichnet eigentlich Münzen und Geldstücke, doch hat es sich bewährt, auch ein verwandtes Medium unter diesen Begriff zu fassen: die Medaille. Von Moses bis zu den Menschenrechten eröffnet die Medaillenkunst ein weites Panorama der Inszenierung von Recht.
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