Neubert, Katja: Drei Grazien

Klicken Sie bitte auf das Foto, um die Ansicht zu wechseln.


Drucken
Medailleur/in
Katja Neubert
Veräußerer (an Museum)
Katja Neubert

Vorderseite
Zerissene aber durch Bruchlinien zugleich verknüpfte Gliedmaßen der Drei Grazien.
Rückseite
THALIA AGLAIA EUPHROSYNE. Drei Graziennamen vor dem Ausschnitt aus einem gefüllten Terminkalender.

Datierung
2020

Material
Gips
Durchmesser
105 mm

Literatur
J. Eberhardt, Charis3 = Hoffnungs+@Medaillenkunst, in: D. O. A. Klose - B. Weisser, Hand Große Kunst. Medaillenkunst in Deutschland von 2007 bis 2020. Die Kunstmedaille in Deutschland 31 (2021) 99-100. 111 Abb. 3 (dieses Stück).

Bemerkung
Gleichzeitigkeit und Verschmelzung kennzeichnen die Medaille, die nicht nur durch ihre technisch hervorragende Gestaltung, sondern vor allem durch Idee und Ausarbeitung bestach. Katja Neuberts Grazien sind durch Anforderungen an Leistung, Zeitmanagement und Effizienzsteigerung zerrissen-vereint und in Bewegung. Die Jury schätzte neben der künstlerisch-technischen Leistung vor allem den originellen Ansatz, die Drei Grazien im Relief subtil verschmelzen zu lassen und dabei doch dynamische Vielfalt zu bewahren. Die persönliche Note der Umsetzung bezieht Betrachtende auch anhand der Rückseitengestaltung unmittelbar mit ein. Das Thema ist aus dem Objekt heraus erkennbar und wurde eindrücklich auf verschiedenen Ebenen berücksichtigt. Alltägliche Begehren, Sinnesfreuden und Mühen werden durch die Medaille auf intime Weise greifbar.



Nachricht senden


CAPTCHA Image
Neue Aufgabe laden
Bitte lösen sie die math. Aufgabe
in der linken Grafik
Ergebnis:
© 2011 - 2024 Deutsche Gesellschaft für Medaillenkunst e.V.