1936

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Medailleur/in
Otto Placzek

Vorderseite
Fünf stilisierte Athleten, hintereinandergestaffelt in synchronisierter Simultanbewegung nach rechts, zu beiden Seiten eine Lanze haltend, das linke Bein auf ein Podest mit der Jahreszahl gestellt, die Gesichter nach links gewandt.
Rückseite
Inmitten der fünf konzentrisch angeordneten Kreise die Olympia-Glocke mit der Darstellung des Reichsadlers und den fünf olympischen Ringen; rechts unten auf dem Außenkreis signiert: OTTO PLACZEK.

Datierung
1936

Material
Bronze
Durchmesser
70.58 mm

Literatur
„Kunst und Technik der Medaille und Münze : Das Beispiel Berlin. ƠDieƠ Kunstmedaille in Deutschland ; 7.“. SMPK Münzkabinett, Berlin, 1997. (Heidemann, Martin: Die Bildgießerei Hermann Noack, S. 243-289, Kat.-Nr. 6.28.)
Seite/Nr.: 243ff.
W. Steguweit, „Die Medaille und Gedenkmünze des 20. Jahrhunderts in Deutschland. ƠDieƠ Kunstmedaille in Deutschland ; 14.“. SMPK Münzkabinett, Berlin, 2000. (Kat.-Nr. 226)
Seite/Nr.: 226

Bemerkung
"Der Bildhauer Otto Placzek war bereits vorher für verschiedene Sportvereine tätig gewesen. Sein Erfolg beim Wettbewerb um die Olympia-Teilnehmermedaille hatte die Vergabe weiterer Aufträge für Medaillen durch das Olympische Komitee zur Folge. Dazu zählen die Fünfkampf-Medaille sowie die Sternfahrt- und Sternflugmedaille." (Heidemann 1997, S. 266f.) Mit der Herstellung dieser Medaille wurde die Berliner Bildgießerei Noack beauftragt, die neben den für das Olympiastadion entworfenen Athletengestalten von Georg Kolbe auch den Adler von Waldemar Raemisch ausführte. Das Werkstattbuch der Firma Noack verzeichnet 6500 gefertigte Exemplare, für die insgesamt 780 Kg Bronze verarbeitet wurden. (Martin Heidemann 1997, ebd.)



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