[Skelett und Drache]


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Medailleur/in
Karl Röhrig

Vorderseite
Totentanz, Knochenmann mit Schwert und Handgranate dahinter die Unheil bringende Hydra in Gesalt eines doppelköpfigen Drachens; unten signiert: KR.

Datierung
1917

Material
Bronze
Durchmesser
52.76 mm

Literatur
K. Röhrig, Finckh, G., und Weppert, K. -H., „Karl Röhrig (1886 - 1972) und die Avantgarde der Skulptur in Deutschland von Barlach bis Voll : kleine Leute ; Kunsthalle Schweinfurt, 15. Juli - 3. Oktober 2011, Von-der-Heydt-Museum Wuppertal 1. April - 17. Juni 2012. Schweinfurter Museumsschriften ; 179“. Museen und Galerien der Stadt Schweinfurt, Schweinfurt, 2011.
C. Stölzl, „Die Zwanziger Jahre in München : Katalog zur Ausstellung im Münchner Stadtmuseum, Mai bis September 1979. Schriften des Münchner Stadtmuseums ; 8“. Stadtmuseum, München, 1979. (Beitrag:
Gerhard Finckh: Karl Röhrig — ein sozialkritischer Außenseiter der Münchner Bildhauer)
C. Hoffmeister und Suckow, C., „Revolution und Realismus : revolutionäre Kunst in Deutschland 1917 bis 1933 ; Ausstellung im Alten Museum vom 8. November 1978 bis 25. Februar 1979“. Staatliche Museen zu Berlin, [Berlin], 1978.
AoD 7513.18158.1

Bemerkung
Das Skelett steht als Personifikation des Todes für den Ersten Weltkrieg, der Drache als Symbol alles Bösen. Die Handgranate war während des Ersten Weltkrieges vor allem innerhalb des Grabenkrieges im Einsatz. Das Jahr 1917 verzeichnete durch den Kriegseintritt der USA und den uneingeschränkten U-Boot Krieg im Kampfgeschehen einen bedeutenden Einschnitt. Der Künstler Karl Röhrig wurde im Ersten Weltkrieg selbst als Soldat eingezogen. Wie viele andere Künstler seiner Zeit verarbeitete er seine Kriegserlebnisse mit einer antimilitaristischen und sozialkritischen Haltung in seinem künstlerischen Schaffen.



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