Preise und Ehrungen

5. April 2015

Hilde-Broër-Preis für Medaillenkunst 2015

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21. Juni 2013

Hilde-Broër-Preis für Medaillenkunst 2013

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10. September 2011

Hilde-Broër-Preis für Medaillenkunst 2011

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25. Mai 2011

Deutscher Medailleurpreis Johann Veit Döll

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21. Juni 2008

Hilde-Broër-Preis für Medaillenkunst 2008

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20. Oktober 2007

Hilde-Broër-Preis für Medaillenkunst 2007

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1. September 2006

Hilde-Broër-Preis für Medaillenkunst 2006

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5. November 2005

Hilde-Broër-Preis für Medaillenkunst 2005

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15. Juni 2009

Hilde-Broër-Preis für Medaillenkunst 2009

Verleihung des Hilde-Broër-Preises 2009 an Peter Götz Güttler für sein Medaillenschaffen in Verbindung mit der Ausstellungseröffnung im Stadtarchiv Dresden aus Anlass des 70. Geburtstages des Künstlers.
Druckfassung:
Numismatisches Nachrichtenblatt, 58. Jg., Juli 2009, S. 268-272.

Der Medailleurarchitekt Peter-Götz Güttler
Laudatio zur Verleihung des Hilde-Broër-Preises für Medaillenkunst 2009
Wolfgang Steguweit

Die Auseinandersetzung des Menschen mit dem gebauten Raum führte schon früh – im Altertum – zum Berufsbild des Architekten. Άρχέ (Arche) meint im Griechischen den Anfang oder Ursprung, τέχνή (techne) Kunst oder Handwerk. Der Architekt war Baukünstler und oberster Handwerker zugleich.
Architektur ist „Harmonie und Einklang aller Teile, die dadurch erreicht wird, dass nichts weggenommen, zugefügt oder verändert werden könnte, ohne das Ganze zu zerstören“, schrieb im Jahre 1452 der große Baumeister des Quattrocento, Leon Battista Alberti, in seinem architekturtheoretischen Werk „De re aedificatoria“. Seine großartigen Bauten stehen noch heute in Rimini, Florenz und Mantua.
Harmonie und Einklang aller Teile im Sinne Albertis meint die Einbindung des Details, hier des Bauwerks, in das von der Natur gebildete Universum und in die vom Menschen gestaltete Umwelt.

Ebenso am Anfang künstlerischer Gestaltfindung erscheint mit dem Relief jene Gattung der bildenden Kunst, die zwischen der Zweidimensionalität der Malerei und Zeichnung und der Dreidimensionalität der vom Bildhauer geschaffenen Skulptur oder des vom Architekten gebauten Raumes vermittelt. Aus der sich wechselseitig bedingenden Korrespondenz zwischen Linie und Fläche einerseits sowie dem Körper und Raum andererseits entwickelte sich seit der altägyptischen Kunst vor 5000 Jahren die besondere Sprache des Reliefs.

Hier fanden auch Künstler um Antonio Pisano in der ersten Hälfte des 15. Jahrhunderts zu einer besonderen Form, als sie die Medaille in handtellergroßen Scheiben zur Verewigung von lebenden Zeitgenossen und ihrer Taten erfanden und zumeist mit allegorischen und emblematischen Darstellungen auf der Rückseite überhöhten. Verwandt zwar mit der durch den Geldverkehr umtriebigen älteren Schwester, der Münze, konnte sie sich im Zeitalter des Humanismus als neue zeitgemäße Kunstform schnell etablieren.

Maler, Bildhauer, Goldschmiede, Siegelgraber und Stempelschneider nahmen sich schnell dem Medium Medaille an. Wenn auch nicht dominierend, so haben zumindest gelegentlich seit der Renaissance auch Architekten die Kunst der Medaille gepflegt und bereichert.
Einer von ihnen ist der in Verona gebürtige Matteo de´Pasti, Zeitgenosse Pisanos. Seit 1446 am Hofe der Malatesta in Rimini hat er als Archtitekt und Bauleiter Albertis den Tempio Malatestiano errichtet, vor allem aber das heute noch das Stadtbild von Rimini prägende Kastell, das der Medailleurarchitekt auf die Rückseite einer Porträtmedaille auf Sigismondo Malatesta setzte. Das Münzkabinett Berlin besitzt 15 Medaillenbronzen des Künstlers, darunter mehrere auf die schöne Isotta Atti, Geliebte und Gattin des Sigismondo Malatesta.
Es spricht für die Ursprünglichkeit und Dynamik der italienischen Inkunabeln der Medaille, dass sich ihr immer wieder auch Maler aber auch Architekten widmeten. Aus dem 15. und frühen 16. Jahrhundert sind Giancristoforo Romano und Sperandio aus Mantua hervorzuheben.

Später – als Folge zunehmender Spezialisierung der Künste – haben im Umkehrschluss Medailleure das Werk der Architekten gewürdigt und auf ihren gegossenen, meist aber geprägten Scheiben abgebildet. Ich nenne den Barockmedailleur Ernst Caspar Dürr mit seiner schönen Dresdener Schlossansicht anlässlich der Erhöhung des Schlossturms im Jahre 1676, Martin Heinrich Omeis mit einer ungemein virtuos geschnittenen Vedute der Bergbauanlagen bei Freiberg 1690 oder den Gothaer Christian Wermuth 1704 mit einer geprägten silbernen Pretiose auf den Umbau des von Andreas Schlüter begonnenen Berliner Residenzschlosses.
Die Reihe ließe sich im 19. und frühen 20. Jahrhundert mit abnehmender Tendenz fortsetzen. Architekten als namhafte Medailleure sucht man vergeblich.

In gewisser Weise ist der aus Seifhennersorf gebürtige bedeutende Architekt und Kunstgewerbler Bruno Paul zu Beginn des 20. Jahrhunderts eine Ausnahmeerscheinung. Nicht selbst Medaillen schaffend, regte er die Medaillenübung junger Kunstschüler an, als er im Jahre 1907 zum Direktor der Unterrichtsanstalt des Berliner Kunstgewerbemuseums berufen wurde. Bis in den Zweiten Weltkrieg hinein wurden dort – seit 1924 unter dem Namen „Vereinigte Staatsschulen für freie und angewandte Kunst“, seit 1938 „Hochschule der bildenden Künste“ – Beststudenten mit Medaillen ausgezeichnet, die Kommilitonen gefertigt hatten. Die etwa 70 vom Berliner Kabinett in den letzten Jahren erworbenen verschiedenen Schülermedaillen werden Anfang Juli in einer Sonderausstellung im Bode-Museum gezeigt und mit einer Würdigung Bruno Pauls verbunden sein.

Ein Zeitsprung führt mich in das Jahr 1988. Einem Aufruf der internationalen Medaillengesellschaft FIDEM in Vorbereitung auf die Biennale 1990 in Helsinki, Medaillen zum Thema Natur und Umwelt einzusenden, veranlasste das Ministerium für Kultur der DDR, einen künstlerischen Wettbewerb auszuloben. Unter den eingesandten und in der Moritzburg Halle zu begutachtenden Arbeiten beeindruckte mich eine einseitige Plakette, schlicht betitelt: Das Feld. Ihr Fertiger war der mir zwar mit einigen schönen Archtitekturmedaillen (Görlitz, Meißen) bereits Mitte der 1980er Jahren aufgefallene Peter Götz Güttler aus Dresden, aber diese Arbeit schien eine neue Qualität mit erregendem Hintersinn aufzuweisen: Ein stur seine Furchen ziehender Traktor nimmt immer mehr einem kleinen Biotop in der Mitte des Ackers den Frei- und damit Lebensraum. Ein darin nistender Vogel fliegt auf und davon. „Harmonie und Einklang aller Teile, wie der große Baumeister Leon Battista Alberti geschrieben hatte, waren hier nicht mehr gegeben.
Die Plakette konnte ausgewählt und in Helsinki gezeigt werden. Noch war es nicht Wirklichkeit, dennoch, die Wende kündigte sich in diesem kleinen Weißmetallrelief bereits an. Sicherheitshalber wurde je ein Exemplar für die Münzkabinette Gotha und Berlin reserviert.

Monate später, im Wendeherbst 89, lud das Berliner und wenig später auch das Münchener Münzkabinett ost- wie westdeutsche Bildhauer und Medailleure ein, zeitgemäße Schlagworte wie Aufbruch und Durchbruch reliefplastisch zu thematisieren. Güttler war nicht nur erneut dabei, sondern beeindruckte mich wiederum mit überraschenden Lösungen durch Witz und Hintersinn. Etwa ein riesiges, Furcht einflößendes zweiflügeliges Tor, mehrfach mit dem aufgedrückten Staatsemblem versiegelt. Aber am unteren Rand ist es doch nicht ganz dicht, und heraus laufen winzige Menschengruppen. Auf einer anderen Arbeit führt die Freiheit frei nach Delacroix einen Demonstrationszug im Sturmschritt über die Augustusbrücke: Dresden Oktober 1989 betitelt, auf einer dritten Arbeit als Weltneuheit im Medaillenschaffen ein unter einem Glasdeckel gebettetes Mauerreliquiar.
In der dem Ausstellungskatalog von 1990 beigegebenen Kurzbiografie heißt es über Güttler lapidar: „...nebenberufliche künstlerische Tätigkeit in Malerei, Grafik und Plastik, seit 1971 auch Medaillen.“

Was macht ein folgsamer Museumsmann? Er beobachtet die Entwicklung, publiziert, stellt aus und erwirbt. In die 1992 begründeten Katalogreihe „Die Kunstmedaille in Deutschland“ (zunächst noch auf die Gegenwart konzentriert) nahm ich Güttler mit seinen Neuerscheinungen auf. Von dem im Laufe der Zeit wachsenden Oeuvre faszinierten mich vor allem seine Veduten und Architekturmotive. Nicht so sehr wegen der gekonnten und prägnanten Detailausformungen, die souverän in das Rund gesetzt waren. Man wusste ja längst, hier wirkt ein hauptberuflicher Architekt als ambitionierter Freizeitmedailleur. Was mich vielmehr zunehmend aufmerken ließ, waren die einer Collage verwandten vielgliedrigen Kompositionen aus Stadt- oder Gebäudegrundriss, Aufsicht und Einbindung in die jeweilige Stadtvedute, besonders bei numismatischen Anlässen angereichert mit Applikationen von Münzen oder Stadtsiegeln. Der Reliefgrund ist nicht einfach nur Trägerplatte, sondern greift malerisch mit bewegten Höhen und Tiefen, Wellen und Dellen die Melodie der Bildgestaltung auf.

Ich nenne – pars pro toto – die Ehrenmedaille zum XII. Internationalen Numismatischen Kongress, der 1997 in Berlin – das erste Mal in Deutschland – ausgerichtet wurde. Das Brandenburger Tor hinter aufgeklappter Lindenallee, daneben Grundriss der Humboldt-Universität als Kongresslokal, eingewoben das Signet des Kongresses.
Bei genauerem Hinsehen finden sich auf vielen Medaillen Bildzitate und Versatzstücke, mit denen der Künstler seine Aussage scheinbar verfremdet, mit seinem Hintersinn jedoch verstärkt. Als engagiertes Gründungsmitglied der 1991 in Bonn gegründeten und langjährig von Berlin geleiteten Deutschen Gesellschaft für Medaillenkunst widmete er ihr zum zehnjährigen Bestehen eine Arbeit. Auf einem wachsenden Katalogturm der Gesellschaft thront die Nike von Samothrake zwischen den Stadtsymbolen Bonn und Berlin, Balance und Prosperität auf dem Wege markierend.
Die Himmelsscheibe von Nebra als strahlende Sonne vertreibt die Wolken über einer eindrucksvollen Dresdenvedute von 2008, zwei Jahre zuvor präsentiert der groß ins Rund gesetzte Mohr Permosers mit der Smaragdstufe vor der Vedute des Dresdener Residenzschlosses die glanzvolle Wiedereröffnung des Grünen Gewölbes. Spätestens hier muss auf Güttler als Meister der Schrift verwiesen werden. In souveräner Beherrschung der serifenlosen Futura gelangt er zu überzeugenden, in sich verwobenen ornamentalen Gestaltungen, gelegentlich ergänzt mit negativen Schriftpunzen.
Sehen Sie es mir bitte nach, dass ich der Versuchung widerstehen muss, aus dem etwa 500 Medaillen umfassenden Werk weitere meiner zu Lieblingen gewordenen Güttlerschen Architekturpretiosen hervorzuheben, etwa Vorder- und Rückseite zu der eindrucksvollen Medaille mit dem Gothaer Schloss Friedenstein, die Christian Wermuth gewiss bewundert hätte, als er vor 300 Jahren seine Vogelschauansicht des Friedenstein in den Stempel schnitt.
Dafür schweife ich einen Moment und scheinbar ab.
Großherzog Ernst Ludwig von Hessen berief im Jahre 1899 den Wiener Architekten und Kunstgewerbler Joseph Maria Olbrich als Gründungsmitglied der Künstlerkolonie nach Darmstadt, in dessen Werk sich österreichische Leichtigkeit und Fröhlichkeit verbanden. Den 100. Todestag des mit erst 41 Jahren verstorbenen genialen Architekten Olbrich würdigte der nachgeborene Architektenkollege Güttler mit einer eindrucksvollen Porträtmedaille, die er in seiner unnachahmlichen Art mit Zitaten des Olbrichschen Werks würzte. Das einer Porträtfotografie von 1906 entlehnte Kopfbild Olbrichs, flankiert von zwei floralen weiblichen Gestalten aus einem Olbrichschen Titelblattentwurf, darunter die Ansicht des Ernst-Ludwig-Hauses. Rückseitig der zur Erinnerung an die Vermählung Ernst Ludwigs mit Prinzessin Eleonore zu Solms von Olbrich errichtete Hochzeitsturm zwischen den Porträtmedaillons. Zwar war die Medaille von 2008 eine Auftragsarbeit der Darmstädter Münzfreunde – wie so viele Münzvereine, die man sonst nicht kennen würde, erst durch Güttlers Medaillen verewigt sind – aber mit dieser Arbeit wollte ich nun für mich endlich den Architekten Peter Götz Güttler festmachen.
Vielleicht dachte ich zu lange und wohl auch nicht ganz unberechtigt: Architektur in der DDR muss zwangsläufig mit Plattenbauweise im WB 70-Stil verbunden sein. Erst als ich gezielt auf Spurensuche ging, wobei mir Freund Güttler behilflich war, entdeckte ich einen Künstler unserer Tage, in dem sowohl etwas von Leon Battista Alberti als auch von Matteo de´Pasti steckt. Güttler hatte sich vor 30 Jahren schon der Rekonstruktion und Sanierung historischer Gebäude verschrieben. Eines entdeckte ich für mich an einem sonnigen Wintertag: Schleinitz, das schönste Schloss des Meißner Landes, Stammsitz des für Sachsen im Mittelalter bedeutenden Adelsgeschlechts der Schleinitze, die Bischöfe und Hofbeamte stellten. Im Laufe der Jahrhunderte immer wieder umgebaut und zeitgemäß adaptiert, ist das verwinkelte, mit Giebeln und Mauervorsprüngen versehene, nur über eine Brücke über tiefem Graben gelegene romantische Schloss abseits von Autobahn und Bundesstraßen gelegen. 1990 war die Bausubstanz nach jahrzehntelanger Fremdnutzung und Verwahrlosung stark gefährdet, dass an eine Rettung kaum zu denken war. Ein engagierter Förderverein und ein ambitionierter Architekt fanden zusammen. Es war, Sie raten es schon, unser Jubilar. In wenigen Jahren wurde das Schlossensemble mustergültig restauriert und präsentiert sich heute als Hotel mit Restaurant, die Schlosskapelle ein beliebter Ort für Hochzeiten. Auch der Gutshof vor dem Schloss mit Museum und Gerichtsgebäude sind wiederhergestellt.
Als ich Mitglieder des Fördervereins traf und nach dem Architekten fragte, erhielt ich von einer Frau Dolesal in schönstem Sächsisch die kundige Auskunft:
„Nu, das war doch der Herr Güttler aus Dresden, der macht, globe ich, Münzen.“
Stolz zeigte man mir im Vereinszimmer eine vergleichsweise kleine Medaille, die der „Münzmeister“ Güttler 1999 auf den 5. Jahrestag der Gründung des Fördervereins Schloss Schleinitz gefertigt hatte.
Näher gelegen und als Medaille repräsentativer, zeigt sich das unter Leitung Güttlers in den Jahren 1990-94 instand gesetzte und modernisierte Neorenaissance-Rathaus in Dresden-Pieschen. Die 22-zeilige Inschrift auf der Rückseite ist eine Chronik aller an der Generalsanierung Beteiligten, darunter ist zu lesen: „Verantwortlicher Architekt: Dipl.-Ing. Peter G. Güttler“.

Architektur ist „Harmonie und Einklang aller Teile, die dadurch erreicht wird, dass nichts weggenommen, zugefügt oder verändert werden könnte, ohne das Ganze zu zerstören“, schrieb im Jahre 1452 der große Baumeister des Quattrocento, Leon Battista Alberti, in seinem architekturtheoretischen Werk „De re aedificatoria“.

Von Alberti selbst sind keine Medaillen bekannt. Sein Ausspruch aber ist bis zum heutigen Tage gültig, ja es gibt einen unter uns, der es in seinem Wirken als Architekt beherzigte und sein Credo zudem in hunderte runde und eckige Mikrokosmen nieder legte, nennen wir sie Medaillen oder in Anlehnung an einen Band in der Reihe Die Kunstmedaille in Deutschland „Weltminiaturen“ oder schlicht „Dresdener Himmelsscheiben“.
An Peter Götz Güttler, so viel steht fest, führt in der zeitgenössischen deutschen Medaillenkunst kein Weg vorbei. So ist es nur folgerichtig, ihn heute mit dem „Hilde-Broër-Preis für Medaillenkunst“ zu ehren. Er wird seit 2005 gemeinschaftlich von der Deutschen Gesellschaft für Medaillenkunst und der Bodenseegemeinde Kressbronn, wo die begnadete Bildhauerin und Medailleurin Hilde Broër wirkte, an Künstler und Künstlerinnen für ein herausragendes Lebenswerk auf dem Gebiet der Medaillenkunst vergeben.

Das aber, lieber Peter, ist keine Rechtfertigung oder gar Aufforderung, Gips, Modellierhölzer und Deine begehrte Bleibronze aus der Hand zu legen.
Da ich weiß, das das ohnehin nicht der Fall sein wird, erlaube ich mir den Ausstieg aus meiner Rede mit einem Verweis auf den großen Loriot, der mit 85 Jahren auch noch nicht aufhören kann:
„Hermann – nicht Peter – fragt die in der Küche geschäftig herumlaufende Hausfrau ihren in der Stube sitzenden Gemahl – Hermann, was tust Du da? – Ich möchte einfach nur sitzen.“
Nein, das wäre in unserem Falle falsch. Es muss richtig heißen: „Ich möchte einfach nur Medaillen machen.“ – Und Heidi, die Frau unseres Künstlers, ist zudem eine verständnisvolle Partnerin. In diesem Sinne, lieber Peter, weiterhin frohes Schaffen.

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